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Der Taekwon-Do-Kämpfer trägt einen weißen Leinenanzug (Tobok), bestehend aus Jacke und Hose. Die Hose ist weit und reicht maximal bis zu den Fußknöcheln. Sie ist so geschnitten, daß ein seitlicher Spagat möglich ist. Die Schöße der Jacke werden vorne übereinandergeschlagen und seitlich gebunden. Über der Jacke wird ein Gürtel, der zweimal die Taille umwindet, vorne mit einem Spezialknoten gebunden, so daß beide Gürtelenden gleichlang herabhängen. Der Gürtel hält nicht nur den Kampfanzug zusammen, sondern kennzeichnet auch die Körpermitte. Jede Bewegung geht von der Körpermitte aus. Sie ist Zentrum der Kraft. So wird der Gürtel gebunden

Der neue Gürtel darf erst getragen werden, wenn er vom Lehrer im Rahmen der Gürtelzeremonie verliehen wurde. Innerhalb des Taekwon-Do gibt es ein Graduierungssystem für Schüler und Meister. Die Schülerränge werden Kup und die Meisterränge Dan genannt. Es gibt 10 Schüler- und 9 Meistergrade. Die unterschiedliche Graduierung erkennt man an der Farbe des jeweiligen Gürtels. Der Anfänger (10. Kup) trägt den weißen Gürtel und der höchstgraduierte Schüler (1. Kup) den braunen ( roten oder rot/schwarz) Gürtel. Die Meister tragen alle einheitlich den Schwarzen Gürtel. Die verschiedenen Meistergrade sollte man an der Leistung des Einzelnen erkennen können.
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